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27.07.2016
Gstansjöchl bzw. Gstans

Am 27.07.2016 wurden die Einsatzleiter unserer Ortsstelle um 17:30 Uhr von der Leitstelle zu einer Personenrettung im Bereich Kaltenbergsee alarmiert. Zwei Personen und ein Hund waren dort von einem Unwetter mit Blitz, Donner, Hagel und Starkregen erwischt worden. Sie wollten am Ufer des Kaltenbergsees die Nacht in einem Zelt verbringen. Aufgrund des starken Hagels und Regens war jedoch die gesamte Ausrüstung der beiden komplett durchnässt worden. Nun wollten die beiden wissen, wie sie sich richtig verhalten sollten. Der Einsatzleiter riet ihnen daraufhin, dass sie ihre Sachen zusammenpacken und weiter über das Gstansjöchl Richtung Konstanzer Hütte gehen sollten. Komplett durchnässt auf 2.500 m zu übernachten könnte durchaus für eine bedrohliche Unterkühlung ausreichen. Außerdem waren weitere mögliche Starkniederschläge für die Nacht vorhergesagt. Somit war ein Abstieg jedenfalls zu empfehlen. Aufgrund des Wetterradars sollte für die Zeit des Abstiegs kein Blitz und Donner, sondern maximal Regen zu erwarten sein. Als Unterstützung sicherte der Einsatzleiter den Personen zu, dass ihnen eine Mannschaft von vier Bergrettern von der Konstanzer Hütte aus entgegengehen würde, denn die Wegfindung hinunter vom Gstansjöchl sei bei Dunkelheit nicht gerade einfach und was niemand wolle, sei eine nächtliche Suchaktion nach zwei vermissten Personen in dem großen weitläufigen Gebiet. Nach anfänglicher Ablehnung nahmen die beiden dann doch unser Hilfsangebot dankbar an. So starteten vier Bergretter unserer Ortsstelle um 18:30 mit dem Einsatz-KFZ vom Bergrettungsraum ins Verwall und begannen in weiterer Folge mit dem Aufstieg Richtung Gstansjöchl. Auf einer Höhe von ca. 2.350 m traf die Mannschaft dann gegen 20:50 Uhr auf die beiden Personen und den Hund am Wanderweg. Sie waren durchnässt aber in einem guten Zustand und so konnten sie gemeinsam mit unserer Mannschaft zur Konstanzer Hütte absteigen, die um 22:00 Uhr erreicht wurde. Nach einer kurzen Pause auf der Hütte brachten die Bergretter die Personen und den Hund mit dem Einsatz-KFZ nach Pettneu zu ihrem Auto. Der Einsatz war mit dem Einrücken im Bergrettungsheim um 23:30 beendet.
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